Der brennende Fisch

In einem etwas abseits gelegenen Zimmer im Louvre, stießen wir auf ein Gemälde, auf dem einige Liebespaare vor einem grünen Hintergrund spazieren gingen und dabei wegguckten. Hinter einem Ofenrohr, welches in den Himmel ragte, lugte die Sonne halb hervor. Auf einem alten Bootssteg, der von vorn, bis in den letzten Winkel des Bildes führte, lag eine schwarz gekleidete Frau im Liegestuhl und schlief. Neben ihrem Liegestuhl stand ein leerer Teller und neben ihm ein leeres Glas. Plötzlich ertönte aus dem Ofenrohr eine Sirene. Die Frau stand auf, nahm den Teller und kam auf dem Steg bis ganz nach vorn ins Bild, so dass ihr Körper vom Bilderrahmen unterhalb der Brust abgeschnitten wurde. Dort blieb sie stehen und schaute auf den brennenden Fisch, der für sie unerreichbar, in der Mitte des Zimmers, in dem das Bild hing, auf dem Tisch lag. Ein kleiner Junge, der mit seinen Eltern gerade erst das Zimmer betrat, machte sich von der Hand seines Vaters los und rannte mit ausgestrecktem Zeigefinger auf den brennenden Fisch zu, so dass ihn sein Vater, gerade noch so am Ohr zu fassen bekam, bevor er sich verbrannte., Währenddessen begab sich die Frau wieder in den Liegestuhl und schlief ein. Alles schien genauso wie vorher zu sein. Wir betrachteten den brennenden Fisch auf dem Tisch und verließen das Zimmer, indem ein Mann seinen Sohn gerade ohrfeigte, während schwarz bekleidete Paare auf einer grünen Leinwand wegguckten.