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| 1999 |
Lorca 3. die andere seite
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Premiere am 30.4. 1999
Hebbel-Theater, Berlin
Regie/Bühne/Licht/Film: Jo Fabian
Assistenz: Christopher Langer
Musik: Ralf Krause
Darsteller/-innen: Ralph Boock, Jörg Jüsche, Ralf Kittler, Paula E. Paul, Alberto Torrent sowie Lutz Günzel (im Film)
Hospitanz: Birgit Aßhoff, Kuan Wu Lin, Tanja Matjas |
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Jo Fabians sinnlicher Bilderbogen über den großen spanischen Poeten Federico Garcia Lorca wird mit dem dritten Teil "die andere Seite." abgeschlossen. Die Mauer, die wir im ersten und zweiten Teil jeweils als Grenze einer sehr engen und tradierten Welt erlebt haben, wird umgekehrt. So wandert unser Blick aus der Welt der Frauen in die Welt der Männer hinein - einer eher unterbelichteten Seite in Lorca's Schaffen.
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Eine Koproduktion des Kleist Theaters Frankfurt (Oder) mit dem Hebbel-Theater Berlin. |
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Das fehlende Bild des ersten Teils, in dem es einer einzigen Tochter gelang, aus dem Hause zu (ent-) kommen, ist gewissermaßen der erzählerische Ausgangspunkt des letzten Teils der Trilogie. Lust und Enttäuschung, die Nähe zwischen Tragik und Komik und nicht zuletzt der direkte emotionale Ausdruck des Flamenco in Musik und Tanz soll dem kreatürlichen Prinzip Hoffnung in einer Gesellschaft, die den Glücksanspruch des Menschen in die Muster des durch Jahrhunderte entstandenen Rituals der Disziplinierung gezwängt hat, Gestalt verleihen.
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Das langjährige Arbeitsprinzip Fabians: "Freiheit führt in die Gefangenschaft und umgekehrt" wird unzulässigerweise als inzwischen bereits bekannt vorausgesetzt. |
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